08.Januar.2025

Mitarbeiterinterview 11/2024: Sabrina Salvador (Head of Marketing)

Mitarbeiterinterview 11/2024: Sabrina Salvador (Head of Marketing)
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Die Interviewreihe mit Mitarbeitenden der dataglobal Group

Sabrina Salvador (Head of Marketing)

Wie lange arbeitest Du schon bei der dataglobal Group?

Im Januar werden es 3 Jahre.

Was sind deine Aufgaben als Head of Marketing der dg Group?

Aktuell liegt unser Fokus auf dem Ausbau der Marke dataglobal Group und den dazugehörigen Kommunikationskanälen, um deren Bekanntheit und Reichweite zu steigern. Vorrangig arbeiten wir derzeit an der Optimierung unserer Website sowie an der Weiterentwicklung unseres LinkedIn-Auftritts.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Zusammenführung der verschiedenen Marken und Business Units. Hierbei entwickeln wir derzeit Konzepte, um deren Sichtbarkeit nachhaltig zu stärken.

Zusätzlich planen wir bereits Kampagnen für das kommende Jahr. Dabei setzen wir sowohl eigenständig Kampagnen für unsere Partner und potenziellen Neukunden um, als auch solche, die wir gemeinsam mit unseren Partnern konzipieren und durchführen möchten.

Du hast in der dg Group verschiedene Positionen durchlaufen, vom Onlinemarketing zum Projektmanagement und jetzt als Head of Marketing. Was waren die entscheidenden Schritte oder Erlebnisse, die deinen Weg im Unternehmen geprägt haben?

Was mich schon immer ausgezeichnet hat – und was ich als eine meiner größten Stärken sehe – ist meine Hands-on-Mentalität. Ich bin niemand, der Aufgaben einfach an sich vorbeiziehen lässt. Wenn ich merke, dass meine Expertise gefragt ist, melde ich mich freiwillig, um zu unterstützen.

Im Online-Marketing bei der dataglobal habe ich bereits die Verantwortung für das Partnermarketing übernommen. Dabei habe ich mich dafür eingesetzt, dass geeignetes Material bereitgestellt und Webcasts organisiert werden. Mit der Zeit wurde ich zunehmend in strategische Projekte eingebunden. Als die Marke eleven hinzukam, hatte ich die Gelegenheit, das Marketing für diese Marke selbstständig und von Grund auf zu entwickeln. Dies gab mir die Möglichkeit zu zeigen, dass ich keine Scheu davor habe, Projekte von null zu starten und etwas Neues aufzubauen.

Ein weiterer wichtiger Meilenstein war meine maßgebliche Mitarbeit am Branding der dataglobal Group während ihrer Entstehung. Im Marketingteam konnte ich zudem das Projektmanagement und Kampagnenmanagement übernehmen. Dabei habe ich strategische Ziele in konkrete operative Aufgaben heruntergebrochen und diese effizient verteilt.

Durch mein Engagement und meine Leistungen für das Team wurde mir schließlich die Chance geboten, die Rolle des Head of Marketing zu übernehmen.

Was würdest Du als Deine persönliche Vision für das Marketing der dg Group beschreiben, und wie hat sich diese Vision im Laufe Deiner Karriere verändert?

Meine Vision ist es, dass wir als Team gemeinsam daran arbeiten, die dataglobal Group als führende Marke für den digitalen Arbeitsplatz in Europa zu etablieren. Obwohl wir ein kleines Team sind, verfügen wir über eine immense Expertise, und ich wünsche uns allen den Erfolg, den wir verdienen. Es wäre großartig, wenn unsere Kampagnen nicht nur wahrgenommen, sondern auch bewundert werden – dass die Leute sagen, „Wow, was dieses Team auf die Beine gestellt hat, ist beeindruckend.“

Besonders freue ich mich darauf, die Zusammenarbeit mit unseren Partnern weiter zu vertiefen und gemeinsam mit ihnen noch mehr spannende Projekte umzusetzen.

Meine Vision hat sich im Laufe der Zeit mit dem Wachstum unseres Unternehmens und den neuen Marken, die hinzugekommen sind, weiterentwickelt. Heute sehe ich ein größeres, zusammenhängendes Gesamtbild für den digitalen Arbeitsplatz. Mit noch mehr Input, noch mehr Expertise und vielen neuen, großartigen Kolleginnen und Kollegen haben wir die Chance, diese Reise noch erfolgreicher zu gestalten und die Bedürfnisse unserer Kunden besser zu verstehen und zu erfüllen.

Wie ist die Zusammenarbeit mit den Kollegen und das allgemeine Miteinander im Team und in der Unternehmensgruppe allgemein?

Die Zusammenarbeit ist vielfältig, da wir aus unterschiedlichen Firmen und Einheiten kommen. Was uns jedoch alle verbindet, ist unsere Offenheit und Hilfsbereitschaft. Jeder ist bereit, anderen zu helfen, wertvollen Input zu liefern und gemeinsam an Projekten zu arbeiten.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das große Vertrauen, das wir einander entgegenbringen. Wenn Kollegen aus anderen Standorten auf uns zukommen, wissen sie, dass wir ihre Ideen und Wünsche ernst nehmen und daraus etwas Großartiges schaffen. Genau dieses Vertrauen und diese Offenheit sollten wir uns unbedingt bewahren – sie sind ein wesentlicher Teil unserer Stärke.

Was schätzt Du besonders an der dg Group als Arbeitgeber, und gibt es bestimmte Werte oder Prinzipien, die das Unternehmen für Dich zu einem besonderen Arbeitsplatz machen?

Homeoffice, Absolut! Das ist ein Punkt, den sicher viele zu schätzen wissen. Die Flexibilität, die damit einhergeht, ist ein großer Vorteil, den ich persönlich sehr genieße. Als Hundebesitzerin freue ich mich außerdem darüber, dass ich meinen Hund an jedem Standort mitbringen kann – und dass er überall herzlich willkommen ist.

Was mir ebenfalls sehr gut gefällt, sind die Werte und Prinzipien, die hier gelebt werden, insbesondere die Möglichkeit, Ownership zu zeigen. Ganz gleich, um welches Thema es geht: Wenn du eine spannende Idee hast, bekommst du die Chance, das Projekt zu übernehmen und voranzutreiben. Du kannst dir selbst ein Team zusammenstellen, mit dem du daran arbeitest, und hast die Freiheit, dich auszuprobieren und die Idee weiterzuentwickeln. Das finde ich großartig!

Würdest Du die dataglobal Group als Arbeitgeber weiterempfehlen?

Ja auf jeden Fall, aber ich denke, jeder sollte sich bewusst sein, dass eine Bereitschaft zur Veränderung unerlässlich ist. Man muss jemand sein, der gerne anpackt und aktiv mitarbeitet. Wir sind ein Unternehmen, das nicht nur Agenturen steuert, sondern selbst viel entwickelt und umsetzt.

Wer bereit ist, neue Prozesse zu gestalten und sich aktiv einzubringen, ist bei uns genau richtig und hat die Möglichkeit, viel zu erreichen.


Vielen Dank für das Interview, Sabrina!

Bewirb Dich jetzt bei der dataglobal Group

Bist Du interessiert daran, Teil der dataglobal Group zu werden und gemeinsam mit uns die Vision des Digital Workplace für unsere Kunden zu verwirklichen? Wir sind stets auf der Suche nach neuen Talenten, sei es in der Softwareentwicklung oder in anderen Bereichen wie Vertrieb, Consulting usw.

Schau doch mal in unsere aktuellen Stellenangebote und prüfe, ob dort eine passende Position für Dich dabei ist. Wir freuen uns, von Dir zu hören!

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20.Dezember.2024

Was ist der Unterschied zwischen XRechnung und ZUGFeRD?

Was ist der Unterschied zwischen XRechnung und ZUGFeRD?
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Ab 2025 gilt die E-Rechnungspflicht für B2B-Unternehmen – zwei der am häufigsten verwendete Formate für E-Rechnungen in Deutschland sind XRechnung und ZUGFeRD. Obwohl beide Formate den gleichen rechtlichen Vorgaben unterliegen, gibt es Unterschiede zwischen ihnen.

Was ist eine E-Rechnung? 

Elektronische Rechnungen, auch E-Rechnungen genannt, sind digitale Dokumente, welche die herkömmlichen papierbasierten Rechnungen ersetzen. Sie bieten zahlreiche Vorteile für Unternehmen und Behörden, darunter vereinfachte Prozesse, Kosteneinsparungen und gesteigerte Effizienz. Die automatisierte Verarbeitung reduziert den Verwaltungsaufwand und beschleunigt den Zahlungszyklus.  

E-Rechnungen unterliegen denselben rechtlichen Vorgaben wie papierbasierte Rechnungen. Dazu gehören Anforderungen an die Echtheit der Herkunft, die Unversehrtheit des Inhalts und die Lesbarkeit der Rechnung. In der EU sind diese Anforderungen durch die Richtlinie 2014/55/EU geregelt, die eine einheitliche Norm für elektronische Rechnungen im öffentlichen Auftragswesen schafft. 

Es gibt verschiedene Formate für elektronische Rechnungen, die jeweils unterschiedliche Anforderungen und Anwendungsbereiche abdecken. Die beiden wichtigsten in Deutschland sind XRechnung und ZUGFeRD. 

Was ist XRechnung?

XRechnung wurde speziell im Rahmen der EU-Richtlinie 2014/55/EU entwickelt, die eine elektronische Rechnungsstellung im öffentlichen Auftragswesen vorschreibt. Ziel ist es, eine einheitliche und verbindliche Norm für elektronische Rechnungen zu schaffen, die den Anforderungen des öffentlichen Sektors entspricht.

XRechnung basiert auf dem XML-Format (Extensible Markup Language). Es enthält strukturierte Daten, die maschinenlesbar sind und eine automatisierte Verarbeitung ermöglichen. Das Format ist rein datenbasiert und enthält keine visuellen Elemente oder PDF-Darstellungen.

Seit dem 27. November 2020 sind Unternehmen in Deutschland gesetzlich verpflichtet, bei Rechnungen an öffentliche Auftraggeber das XRechnungs-Format zu verwenden. Dieses Format gewährleistet eine einheitliche und automatisierte Verarbeitung von Rechnungsdaten. 

Was ist ZUGFeRD?

ZUGFeRD (Zentraler User Guide des Forums elektronische Rechnung Deutschland) ist ein hybrides Format, das sowohl maschinenlesbare XML-Daten als auch ein visuell lesbares PDF kombiniert.

Ziel ist es, eine flexible Lösung zu bieten, die von verschiedenen Unternehmen und Organisationen genutzt werden kann, unabhängig von deren Größe und technischer Ausstattung. ZUGFeRD kombiniert ein PDF/A-3-Dokument mit eingebetteten XML-Daten.

Das PDF/A-3-Format ist ein ISO-Standard für die Langzeitarchivierung von Dokumenten und stellt sicher, dass die Rechnung sowohl visuell lesbar als auch elektronisch verarbeitbar ist. Es ist nicht verpflichtend für öffentliche Auftraggeber, wird jedoch in der Wirtschaft weit verbreitet genutzt. 

Die Unterschiede zwischen XRechnung und ZUGFeRD im Überblick

XRechnung
ZUGFeRD
ZielgruppeB2G, B2B, B2CB2B, B2C
DatenformatReines XML-FormatHybrides Format: PDF/A-3 mit eingebetteten XML-Daten
LesbarkeitNur maschinenlesbarMenschlich lesbar durch das PDF und maschinenlesbar durch XML
SyntaxXML-Schemata UB (Universal Business Language)
CII (Cross Industry Invoice)
CII (Cross Industry Invoice)
FlexibilitätStreng standardisiert, keine Profile
Bietet verschiedene Profile (Basis, Komfort, Extended)
VerpflichtungVerpflichtend für Rechnungen an öffentliche AuftraggeberNicht verpflichtend, aber weit verbreitet
Einhaltung von StandardsEU-Norm EN 16931-konformPDF/A-3-Standard für Langzeitarchivierung
EU-Norm EN 16931-konform

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass XRechnung ein streng reguliertes, standardisiertes Format ist, das speziell für den öffentlichen Sektor entwickelt wurde, während ZUGFeRD eine flexiblere, hybride Lösung darstellt, die sowohl maschinenlesbare Daten als auch ein menschenlesbares PDF enthält und sich für den allgemeinen geschäftlichen Gebrauch eignet.

Beide Formate haben das Ziel, die Effizienz und Genauigkeit der Rechnungsverarbeitung zu verbessern, unterscheiden sich jedoch in ihren technischen Ansätzen und Anwendungskontexten.

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